Mein Weg zur eigenen Praxis in der Wedemark

 

Es ist mir wichtig, dass Sie wissen was mich bis heute antreibt, wo ich heute stehe und was ich noch gern erreichen möchte.

Lassen sie mich, bevor ich Ihnen von meiner Arbeit erzähle, ein wenig aus meinen Anfängen als Heilpraktikerin berichten.

Im ersten Beruf bin ich staatlich geprüfte Hauswirtschaftsleiterin und habe in einer Kurklinik mit Seniorenheim für die Bewohner gekocht, die Küche organisiert und mich um die Ernährungspläne gesorgt. Als unser Nachwuchs da war, verabschiedete ich mich und widmete mich den Kindern. Mit der Einschulung wurde es ruhiger und ich überlegte wie ich meine freie Zeit nutzen könnte. Ich kannte einige Heilpraktiker und machte mich schlau wie es um die Ausbildung stand.

Der Endschluss war gefasst und ich wollte erneut die Schulbank drücken. Das wird hart, dachte ich mir. Aber letztendlich ausschlaggebend war, der Umstand, dass ich selbst lange Zeit unter Magen- und Darmproblemen litt. So entschied ich mich die Ausbildung zum großen Heilpraktiker zu beginnen und schrieb mich an der hannoverschen Heilpraktikerschule Amara ein.

Nach bestandener Prüfung

Nach meiner bestandenen Prüfung schlug ich die Dozententätigkeit ein und unterrichtete angehende Heilpraktiker (Anwärter) in den Fächern: Magen, Darm und Hormone. Meine Ausbildung lies mich die Zusammenhänge erkennen und dieses Wissen habe ich mit Freude weiter geben.

Mein Weg in die eigene Praxis

Ich kenne die Verzweiflung, die man empfindet, wenn keine Ursache für die Magen- und Darmbeschwerden gefunden werden. Und ich kenne es auch wenn der Arzt empfiehlt, sich damit abzufinden oder sogar psychische Probleme vermutet und dies auch diagnostiziert. Diese und ähnliche lautende Aussagen kamen mir immer wieder zu Ohren.

In meiner Dozententätigkeit oder von Gästen wenn ich Vorträge hielt. Mir war damals nicht bewusst wie weit solche Diagnosen in das Leben der Leidtragenden “einschlagen”. Und ich erkannte erst mit der Zeit, das da ein immenser Handlungsbedarf besteht.

Kurzum: ich entschied mich meine Lehrtätigkeit aufzugeben und startete 2006 mit eigener Praxis in der Wedemark in der Region Hannover. Erst in Oegenbostel und seit 2007 bin ich in Ortsteil Scherenbostel, Am Husalsberg 7 nah dem Höpershof ansässig.

So wie ich mir vorstellte zu arbeiten gab es bis dato nichts vergleichbares in der Wedemark. Eine Heilpraktikerin die im Schulterschluss mit der Schulmedizin den Magen- und Darmtrakt und die Hormonbalance des Patienten behandeln will, ohne Klangschalen und ohne wallende Gewänder, damals wie heute ein novum.

Einige Jahre später habe ich angefangen meine Arbeit auf Patienten die sich von der Schulmedizin nicht mehr wahrgenommen fühlen abzustimmen. Viele meiner Patienten finden in der Schulmedizin keine Wahrnehmung und fühlen sich zunehmend in eine Psychoecke “gedrückt.” Dies ist dem Faktor Zeit geschuldet, denn für eine Sichtweise über dem Tellerrand hinaus ist einfach keine Zeit und unser Krankenkassensystem wird dies auch nicht so schnell ändern können. Aber Sie könne sich jetzt entspannen, Sie haben mich ja gefunden und ich stehe Ihnen mit Interesse, Zeit und Fachwissen gern zur Seite.

Ich habe mich auf multiple Beschwerdebilder spezialisiert. So finde ich in der Regel die Ursachen, die eine Gesundung bzw. Genesung behindern oder erheblich verzögern. Ich meine, dass eine Symptombekämpfung wie in der Schulmedizin üblich, für eine gewisse Zeit tragbar ist. Ein Übergang in eine langfristige Symptombehandlung ist jedoch keine Lösung denn der Körper wird aus der Eigenregulation genommen und genau die brauchen wir.