Beschwerden in der Verdauung

Darmbeschwerden

Verdauung

Blähungen, Verstopfungen, Blähbauch, Durchfall, Völlegefühl, Bauchschmerzen und der Arzt diagnostiziert einen „Reizdarm“?

Probleme beim Stuhlgang

Von Verdauungsbeschwerden spricht man, wenn Du selten Stuhlgang hast oder beim Toilettengang starker Bauchdruck und Bauchschmerzen auftreten. Als Norm gilt: alles von drei Toilettengängen am Tag bis hin zu drei in der Woche.

Probleme tauchen erst dann auf, wenn der Toilettengang als schmerzhaft empfunden wird. Dann ist grundsätzlich ein Ärztliches vorsprechen angeraten. Denn da muss vieles abgeklärt werden.

Der Arzt entscheidet dann, in welche Richtung es dann geht. Genau da gibt es mehrere. Da ich ja nicht weiß, was der Arzt in Deinem Fall gesagt hat, erkläre ich hier meine Sichtweise und meinen Behandlungsansatz. Die ich mit der ärztlichen Diagnose und Therapie verbinde bzw. ergänzen kann.

Aber zurück zu Deinen Beschwerden: Fühlst Du dich im Bauch bzw. im Darm „aufgebläht und noch ein ziehen oder stechen in der Region, ist von einer Darmfehlbesiedlung auszugehen.
Äh – Darmfehl … was? Ja, eine Fehlbesiedlung in Deinem Dünn- und / oder Dickdarm. Genauer:

Du zerkleinerst die Nahrung mit dem Kauen, Dein Magen nimmt die Stücke und zersetzt sie zu Brei und der Brei geht in Darm. Dort schiebt sich der Brei durch den Darm und Bakterien verstoffwechseln den Brei um an die Vitamine, Ballaststoffe und Mikronährstoffe zu kommen.

Eine lange Einnahmen von Schmerz- oder Rheumamedis, Antibiotika, Magensäurehemmer, Stress oder eine falsche Ernährung ändern nachhaltig das Bakteriengleichgewicht in Deinem Darm. Resultat: es kippt und die schlechten und leider schneller wachsenden Bakterien verdrängen Deine guten Bakterien.
Weg gegangen – Platz vergangen, kennen wir ja noch.

Die Fehlbesiedlung

Steigt die Anzahl schlechter Bakterien in Deinem Darm, merkst Du das anhand der oben genannten Symptome. Denn unser Speisebrei wird dann nicht so verstoffwechselt wie das für uns gut ist, sondern wie es für die schlechten Bakterien gut ist.

So wie wir unsere Nahrung verstoffwechseln und dann Ausscheidungen produzieren, tun das Deine Darmbakterien halt auch. Die guten bringen unserem Darm und Körper einen Gewinn und die Schlechten sorgen für eine Gasbildung die den Dünn- bzw. Dickdam dehnt und spannt. Dazu sind die Ausscheidungen der schlechten Bakterien für uns Gift.

Was die guten Bakterien in der umliegenden Region absterben lässt und dann? Genau: weg gegangen – Platz vergangen. Da isses wieder.

In der Schulmedizin wird dem Darm meist zu wenig Beachtung geschenkt. Wäre der Status der bakterielle Besiedlung des Darms bekannt, wären sicherlich viele Medis, die die oberen Beschwerden behandeln, nicht mehr notwendig.

Die eigentliche Ursache der Beschwerden wird oft vernachlässigt oder gar nicht erkannt und da beginnt meine Arbeit. Ich zerlege die Beschwerdebilder so weit, dass ich an die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden komme und wirksam eine Therapie samt Ernährungsempfehlung aufbauen kann.

Leider ist nahezu jedes Beschwerdebild mit dem Darm in Verbindung zu bringen.

Eine gestörte Darmflora ist meist die Ursache für: Neurodermitis, eine gestörte Virusabwehrfunktion oder psychologische Probleme wie schlechter Schlaf.

Gravierend ist es wenn die körpereigene Abwehrfunktion geschwächt ist und dann die eigenen Heilungskräfte nicht mehr zügig zur Verfügung stehen. Die Darmerkrankungen haben leider in den letzten Jahren deutlich an Zuwachs gewonnen.